Bundestagswahl 2017, Christian Hohn besser als keiner?

Bündnis 90 / Die Grünen haben einen Kandidaten für den Wahlkreis 149 gewählt. Den 71 jährigen Christian Hohn

Laut Homepage des grünen Kreisverbandes MK „mit großer Mehrheit!“

Von den Anwesenden stimmten 11 für den Bewerber, 5 dagegen und 3 enthielten sich der Stimme. Und das, nachdem einer der Anwesenden in der Vorstellung gefragt hat, ob es zulässig sei, die Wahlversammlung zu unterbrechen um einen geeigneteren Bewerber zu suchen.
Wofür steht der Bewerber, der nach unerträglichen Auseinandersetzungen in einer Abstimmung, an der er selbst beteiligt war, aus der grünen Fraktion der Olper Stadtverordnetenversammlung ausgeschlossen wurde?

„Hauptthemen des 71-jährigen sind Verbraucherschutz, Soziales und Gesundheit. Für den bevorstehenden Wahlkampf ist ihm besonders Lebensmittelsicherheit, sowie Vermeidung von Lebensmittelvernichtung wichtig. Er steht für einen schnellen Kohleausstieg und die Elektromobilität.“

Der schnelle Kohleausstieg liegt ihm besonders am Herzen! Dies zeigt sich besonders daran, dass der Kandidat, in einem seiner ersten Postings bei Facebook Werbung für den DGB macht.

Interessant ist hier die Stellungnahme des DGB-Landeschefs: „Andreas Meyer-Lauber kündigte an, im Kampf um die Braunkohle-Arbeitsplätze „die Krallen“ auszufahren!“ Es geht um ein anderes Thema, ja, aber die Unterstützung des politischen Gegners in einem Kernthema wirft Fragen auf!

Weiterhin möchte der Kandidat sich für die „Lebensmittelsicherheit“ einsetzen. Ein wichtiges Thema! In NRW verenden jährlich hunderte, wenn nicht tausende, von Menschen an Amöbenruhr, Salmonellen oder Typhus. Die Lebensmittelampel war eines der Themen, das schlagkräftig für den deutlichen Misserfolg der Grünen bei der letzten Landtagswahl beigetragen hat.

Die nordrhein-westfälischen Grünen haben eine inhaltliche und personelle Erneuerung versprochen. Nicht nur meine Analyse zeigt, dass dies dringend erforderlich ist.

Ob ein Mann an der oberen Grenze des „best Ager“ Alters mit Themen aus der Mottenkiste dazu der geeignete Weg ist, wird sich zeigen!

Ökologische und freiheitliche Themen sind zu wichtig um ihnen mit Hohn und Spott zu begegnen!

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