Das Ende der Streitkultur!

Die Diskussion um die Sanierung oder einen Ersatzbau für das Olper Rathaus nimmt peinliche Züge an!

Auslöser ist ein Brief des Bundes der Steuerzahler in dem diese Ihren Mitgliedern empfehlen sich an der Abstimmung zu beteiligen.

„Ob Sie sich der Betrachtung der Wirtschaftlichkeitsberechnung anschließen oder der Meinung sind, dass eine Sanierung eine dauerhafte und wirtschaftliche Lösung ist – machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und beteiligen Sie sich an dem Bürgerentscheid.“

Wenn Carsten Sieg, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Kreisstadt Olpe, der Grünen-Fraktion jetzt vorwirft Behauptungen zu erfinden mag dies möglicherweise zutreffen, jedoch sicher nicht auf die Fraktion der Grünen im Olper Rat.

Es hat ein Treffen mit der Verwaltung und Kommunalpolitikern gegeben, schreibt der BdSt.

„Eberhard Kanski und Markus Berkenkopf haben sich mit den Berechnungen auseinandergesetzt, mit dem Bürgermeister, Mitarbeitern der Verwaltung und Kommunalpolitikern in Olpe gesprochen und sich das Rathaus angesehen.“

Festzustellen ist dass es ein Gespräch mit der Grünen Fraktion jedenfalls nicht gegeben hat. Auch von Gesprächen mit der SPD ist mir nichts bekannt!

Wenn der BdSt schreibt es habe Gespräche mit Kommunalpolitikern gegeben wird die Auswahl dann ja eng. Reden wir hier über einen Sturm im Wasserglas den Herr Sieg da verursacht oder hat der BdSt entgegen seiner Aussage keine Gespräche mit Kommunalpolitikern geführt? Ich weiß es nicht!

Wenn man, in Form eines Leserbriefs, mit deutlichen Worten auf den Inhalt eines Schreibens eingeht kann man sich sicherlich persönlich betroffen fühlen; Man kann es aber auch lassen und es als das nehmen was es ist. Das kritische Hinterfragen offener Punkte! Es gibt ein altes Sprichwort: Der getroffene Hund bellt!

Ich frage mich sehr ernsthaft wie in den nächsten Jahren, wenn die Causa Rathaus längst zu den Akten gelegt wurde, eine auch nur halbwegs konstruktive Zusammenarbeit in der Stadtverordnetenversammlung aussehen könnte. Mir fehlt zur Zeit die Fantasie!

In einem kann ich Herrn Sieg zustimmen: „Wir reden hier über eine Sachfrage. Das ist es nicht wert.“

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